Die beiden Beben der Stärke 7,2 und 7,5 trafen insbesondere den Norden des Landes sowie die Hauptstadt Caracas. Die Regierung Venezuelas hat den Notstand ausgerufen. Während sich die Zahl der Opfer und das Ausmass der Schäden laufend erhöht, zeichnen sich bereits sehr grosse humanitäre Bedürfnisse ab. Angesichts dieser Katastrophe lanciert die Glückskette eine Solidaritätskampagne und sammelt Spenden für die humanitäre Hilfe über ihre Schweizer Partnerorganisationen.
Humanitäre Hilfe
Die Erdbeben trafen ein Land, das bereits von einer schweren sozialen und wirtschaftlichen Krise geprägt ist. Ein grosser Teil der Bevölkerung lebt unter prekären Bedingungen. Die Glückskette verfügt über mehrere akkreditierte Schweizer Partnerorganisationen, die schnell Hilfe leisten können, dazu zählen Caritas, HEKS, Save the Children Schweiz und das Schweizerische Rote Kreuz. Die Hilfe konzentriert sich prioritär auf die dringendsten Bedürfnisse, insbesondere in den Bereichen Unterkunft, Zugang zu Nahrungsmitteln und Trinkwasser sowie medizinische Versorgung, und je nach Entwicklung der Lage auch auf längerfristige Hilfe.
Miren Bengoa, Direktorin der Glückskette, betont: «Die Katastrophe trifft Venezuela in einer Zeit der Instabilität und Prekarität und ist sehr besorgniserregend. Die betroffenen Regionen sind dicht besiedelt, und sowohl die Wohngebäude als auch die wichtige Infrastruktur sind fragil. Wir befürchten, dass viele Menschen dringend Hilfe benötigen werden, und appellieren an die Solidarität der Bevölkerung in der Schweiz.»
Spenden für die Sammlung «Erdbeben in Venezuela» können über www.glueckskette.ch oder auf jedem Postschalter getätigt werden.
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