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Aktuelles

Evaluation der Pilotphase zur Förderung lokal gesteuerter humanitärer Hilfe

04.06.2026

Lokale Akteure sollen in der humanitären Hilfe gestärkt werden – dieses Ziel verfolgt auch die Glückskette und hat 2022 eine Pilotphase gestartet, um neue Ansätze zu testen. Eine externe Evaluierung bestätigt, dass sowohl Partnerschaften mit Schweizer Organisationen und ihren lokalen Partnern als auch die Direktfinanzierung geprüfter lokaler Organisationen zur Förderung lokal gesteuerter Hilfe beitragen können und sich beide Ansätze sinnvoll ergänzen.

International arbeitet die Glückskette fast ausschliesslich mit ihren 28 akkreditierten Schweizer Partnerorganisationen zusammen. Viele von ihnen pflegen eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen vor Ort. Die humanitäre Hilfe soll zunehmend stärker lokal verankert werden, insbesondere durch die Übertragung von mehr Entscheidungsbefugnissen und Ressourcen an lokale Akteure. Vor diesem Hintergrund startete die Glückskette 2022 eine Pilotphase, um verschiedene Möglichkeiten zur Förderung lokal gesteuerter humanitärer Hilfe zu prüfen. Die Pilotphase ist nun extern evaluiert worden. 

 

Die zwischen 2024 und 2025 umgesetzte Pilotphase kombinierte zwei Ansätze: Zum einen wurde eine externe Studie zur Qualität und Komplementarität von Partnerschaften zwischen Schweizer und lokalen Organisationen in der Ukraine und in Syrien durchgeführt. Zum anderen erhielten ausgewählte geprüfte lokale Organisationen in denselben Kontexten direkte Projektfinanzierungen.

 

Der Evaluierungsbericht fasst die Erkenntnisse beider Ansätze zusammen und zeigt, dass beide Finanzierungsmodelle eigene Stärken haben und sich gegenseitig ergänzen. Diese externe Perspektive hilft der Glückskette dabei, den eigenen Ansatz zur Förderung lokal gesteuerter Humanitärer Hilfe weiterzuentwickeln und dabei die Qualität und Wirksamkeit bewährter Finanzierungsmechanismen beizubehalten. 

 

 

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