14.06.2018

Rohingya-Sammeltag: Doppelt so viele Spenden eingezahlt wie angekündigt – Herzlichen Dank!

Drei Wochen nach dem nationalen Sammeltag für die Rohingya haben Sie uns 6’115’307 Franken Spenden überwiesen. Dafür möchten wir uns herzlich bei Ihnen bedanken.

Verdoppelung der Spenden

Am 23. Mai 2018 führten wir gemeinsam mit der SRG und der Unterstützung der Privatradios Pro Glückskette einen nationalen Sammeltag für die Rohingya in Bangladesch durch. Bis Mitternacht gingen Spendenversprechen in der Höhe von 3’025’262 Franken ein.

Drei Wochen nach dem Sammeltag sind bei uns bereits doppelt so viele Spenden eingetroffen, wie am Sammeltag angekündigt wurden. Dies zeigt die unglaubliche Solidarität unserer Spenderinnen und Spendern, auf die wir im Namen der von Krisen und Katastrophen betroffenen Menschen zählen dürfen.

Bereits jetzt grosse Schäden und Todesopfer

Dieses Geld wird in Bangladesch dringend benötigt, denn der Monsun hat voll eingesetzt und bereits erste Todesopfer gefordert und grosse Zerstörungen an Unterkünften, Gesundheitsposten und Latrinen angerichtet.

Eine Verdoppelung der Spenden hätten wir nicht erwartet. Die Schweizer Bevölkerung setzt wieder hohe Massstäbe in Sachen Solidarität und wird diese in den kommenden Wochen vermutlich noch übertreffen.
Tony Burgener, Direktor der Glückskette

Dank

Für dieses tolle Spendenresultat möchten wir uns bei allen Spenderinnen und Spendern herzlich bedanken. Aber auch allen Menschen, die in unterschiedlicher Form am Sammeltag mitgewirkt haben, gilt unser Dank: den Freiwilligen, den Mitarbeitenden von SRF, RTS, RTR, RSI, Swisscom und den Privatradios pro Glückskette, den Influencern und Prominenten und dem Bundespräsidenten Alain Berset.

So hilft Ihre Spende

Acht Partnerhilfswerke werden von der Glückskette derzeit schon unterstützt und zwar sind das Caritas Schweiz, HEKS, Helvetas, Medair, Fondation Hirondelle, Save the Children, Schweizerisches Rotes Kreuz und Terre des hommes – Kinderhilfe. Die zusätzlichen Spenden erlauben es in den nächsten Monaten, die Folgen und Schäden des Monsuns zu vermindern oder zu beheben. Ganz konkret geht es darum, Gebäude zu verstärken, dem Ausbruch von Seuchen vorzubeugen, die medizinische Versorgung, auch von mangelernährten Menschen, zu sichern sowie sich der Traumaverarbeitung von Kindern anzunehmen.