Coronavirus International

Die Coronavirus-Pandemie fordert auf der ganzen Welt Menschenleben und richtet grosse Schäden an. Die Schwächsten sind am härtesten betroffen. Zur Eindämmung der Pandemie müssen wir gemeinsam und global handeln. Wir appellieren deshalb an Ihre Solidarität mit all jenen Menschen weltweit, die besonders unter dem Virus oder den Massnahmen zu dessen Bekämpfung leiden. DANKE!

Jetzt Spenden

Spendenstand: >14’500’000 CHF

Das Coronavirus richtet weltweit grosse Schäden an

Auch hier in der Schweiz hat das Coronavirus unseren Alltag komplett auf den Kopf gestellt, aber langsam kehren wir zu einer gewissen Normalität zurück. Doch in den Ländern, in denen unsere 24 Partnerhilfswerke tätig sind, ist nichts mehr wie es war, und die Pandemie gerät ausser Kontrolle.

Zurzeit breitet sich das Coronavirus in Südasien, insbesondere in Indien und Nepal, sowie in Lateinamerika rasant aus. Aus den betroffenen Ländern erreichen uns schreckliche Bilder. Menschen, die bereits vorher in fragilen Kontexten oder Armut lebten, sehen sich mit noch schwierigeren Lebensbedingungen konfrontiert. Die Ärmsten trifft diese Pandemie am härtesten. Dadurch werden die sozialen Ungleichheiten noch verschärft. Die Coronavirus-Krise kennt keine Grenzen und kann nur durch internationale Solidarität überwunden werden.

Wir helfen in den Regionen, die am stärksten vom Virus betroffen sind und in denen die notwendigen Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie aufgrund mangelnder Ressourcen oder Voraussicht nicht ergriffen wurden. Ihre Spende hilft, die Prävention zu stärken, die Gesundheitsversorgung zu unterstützen und den Familien, die ihr Einkommen verloren haben, wirtschaftliche Hilfe zukommen zu lassen. Wir müssen global denken und handeln, um dieser Krise entgegenzuwirken. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen.
Ernst Lüber, Abteilungsleiter Humanitäre Programme

Verschärfung der Armut

In Ländern, in denen ein Grossteil der Bevölkerung von Gelegenheitsjobs und informellen Tätigkeiten abhängig ist, werden die Menschen durch einen Lockdown in ihrer Existenzgrundlage bedroht, da sie dadurch ihr gesamtes Einkommen verlieren.

Schon vor der Pandemie war eines der grössten Probleme in vielen Länder, in denen unsere Partnerhilfswerke Projekte durchführen, der Zugang zu medizinischer Versorgung. Die Pandemie hat die Situation noch verschärft. Für Menschen aus einfachen Verhältnissen ist es nun eine immense Herausforderung, Zugang zu medizinischer Versorgung und Lebensmitteln zu erhalten oder ihre Kinder zur Schule schicken zu können.

Unsere News

Von der Pandemie überrollte Länder

Einige Länder verfügen zwar über gut entwickelte Gesundheitssysteme, wie Indien, Brasilien und andere Länder in Süd- und Südostasien, aber die Pandemie wütet mit solcher Wucht, dass sie völlig ausser Kontrolle geraten ist. Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist riesig.

Dank Ihrer Solidarität können unsere Schweizer Partnerhilfswerke und ihre lokalen Partner vor Ort Hilfe leisten. Sie konzentrieren sich dabei auf die Stärkung des Gesundheitssystems, die Verteilung von Schutzmaterial gegen das Virus und die Durchführung von Informationskampagnen.

Bereits geschwächte Länder

In Ländern, die von Armut, Krisen oder Krieg betroffen sind, wie z. B. Afghanistan, Bangladesch, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Haiti, Honduras, Irak, Libanon, Nepal, Pakistan, Peru, Syrien, Venezuela oder Jemen, unterstützen humanitäre Organisationen mit Ihren Spenden das lokale Gesundheitssystem und Familien, die aufgrund von Lockdowns oder Wirtschaftseinbrüchen ihr Einkommen verloren haben.

Sie helfen auch dabei, die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen über Schutz- und Hygienemassnahmen aufzuklären und ihnen das notwendige Schutzmaterial zur Verfügung zu stellen.

Flüchtlingslager

Menschen, die in Flüchtlingslagern leben, trifft die Krise besonders hart. Das Leben auf engstem Raum verunmöglicht das Abstandhalten, und auch andere Schutzmassnahmen sind kaum umsetzbar.

Unsere Partnerhilfswerke, die beispielsweise in Flüchtlingslagern in Bangladesch (Rohingya) arbeiten, helfen den Bewohnerinnen und Bewohnern, sich vor dem Virus zu schützen, verteilen Schutzmaterial, bieten medizinische Versorgung und unterstützen die Familien dabei, die Schutzmassnahmen bestmöglich umzusetzen.

Seit letztem Herbst haben wir 18 Projekte unserer Partnerhilfswerke in 13 verschiedenen Ländern unterstützt. Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist riesig und die Pandemie fordert jenseits unserer Grenzen weiterhin einen hohen Tribut. Deshalb sind wir nach wie vor auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Das bewirkt Ihre Spende

Unsere Partnerhilfswerke und ihre lokalen Partner führen von uns überprüfte Projekte durch, die genau auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sind. Mit Ihrer Spende können wir Projekte in den folgenden Bereichen unterstützen:

Gesundheit

  • Unsere Partnerhilfswerke unterstützen die Gesundheitseinrichtungen in der medizinischen Vorsorge und Versorgung im Zusammenhang mit Covid-19, aber auch in anderen gesundheitlichen Belangen.
  • Sie informieren und sensibilisieren besonders hilfsbedürftige Menschen über die Risiken der Pandemie und Schutzmassnahmen vor dem Virus (z. B. Abstand halten, Hygienemassnahmen einhalten etc.).
  • Sie fördern die Einhaltung von Hygienemassnahmen wie Händewaschen. Dazu verteilen sie Wasser und Seife und klären auf, wie die Hygienemassnahmen am wirksamsten umgesetzt werden.

In Brasilien verteilt unser Partnerhilfswerk Caritas beispielsweise Hygiene-Kits mit Seife, Masken und Desinfektionsmittel und leistet finanzielle Unterstützung für Familien, die Gefahr laufen, in extreme Armut zu fallen.

Soziale und wirtschaftliche Hilfe

  • Die Organisationen leisten finanzielle Unterstützung, z. B. in Form von Bargeld.
  • Sie unterstützen Kleinstunternehmen dabei, ihre Arbeit trotz Social-Distancing-Massnahmen aufrechtzuerhalten, z. B. durch die Einrichtung von Handwaschstationen vor ihren Geschäften.
  • Sie unterstützen lokale Produzentinnen und Produzenten beim Kauf von Schutzausrüstung (z. B. von lokalen Kleinstunternehmen hergestellte Stoffmasken).

Im Swat-Tal in Pakistan unterstützt unser Partnerhilfswerk Helvetas 1000 vom Tourismus abhängige Familien mit Nahrungsmittelhilfe und Material zum Anlegen von Selbstversorgergärten. In dieser Region stehen rund 300 Hotels, Restaurants und Familienbetriebe aufgrund des Lockdowns und der Reisebeschränkungen ohne Gäste da.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Zeigen Sie sich solidarisch mit allen Menschen weltweit, die unter der Coronavirus-Pandemie und ihren Folgen leiden. Gemeinsam machen wir den Unterschied!

Sich als Unternehmen engagieren ?

Möchten sie als Unternehmen soziale Verantwortung übernehmen? Dann engagieren sie sich zusammen mit uns! Wir sind überzeugt davon, dass wir gemeinsam etwas bewirken können und dass auch sie sich als Unternehmen dafür einsetzen können, den von der Coronavirus-Pandemie am stärksten betroffenen Menschen weltweit zu helfen.

Nur durch globale Solidarität können wir die Folgen der Pandemie bekämpfen und Menschen in Not unterstützen. Ihr Engagement macht den Unterschied : Wir bieten Ihnen verschiedene Möglichkeiten, sei es mit einer Spende, eigener Spendenaktion, im Kundenbindungsprogramm, mit Sponsoring oder Corporate Volunteering. Infos dazu finden Sie hier.

Humanitäre Hilfe während der Pandemie

Unsere Partnerhilfswerke arbeiten im schwierigen Kontext der Pandemie weiter, trotz und manchmal gerade wegen der Pandemie. Sie zeigen dabei ein hohes Mass an Flexibilität und Kreativität. So wurde beispielsweise die Ausbildung von Lernenden neu direkt auf heute unverzichtbare Tätigkeiten wie die Herstellung von Stoffmasken ausgerichtet. Unsere Partnerhilfswerke setzen die laufenden Aktivitäten fort, um den Menschen bei der Bewältigung der Krise bestmöglich zu helfen. Zudem sollen die Menschen vor der Pandemie geschützt und die Grundversorgung so weit wie möglich aufrechterhalten werden.

Spendenstand

CHF 9'126'256

  • Nationaler Sammeltag:

    22.10.20

  • Projekte:

    20

  • Begünstigte:

    917'186