Skip to main content
Medienmitteilung

Solidaritätsaufruf der Glückskette für die Opfer des Konflikts im Nahen Osten

12.03.2024

Die humanitäre Lage im Nahen Osten, insbesondere im Gazastreifen, verschlechtert sich von Tag zu Tag weiter. Die Bevölkerung steht am Rand einer Hungersnot und leidet unter akutem Mangel an Wasser,...

Die humanitäre Lage im Nahen Osten, insbesondere im Gazastreifen, verschlechtert sich von Tag zu Tag weiter. Die Bevölkerung steht am Rand einer Hungersnot und leidet unter akutem Mangel an Wasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten. Um die betroffene Zivilbevölkerung weiterhin unterstützen zu können, ruft die Glückskette erneut zur Solidarität mit den Betroffenen auf. Seit der Lancierung der Solidaritätskampagne im vergangenen November konnte die Glückskette bereits sieben humanitäre Projekte ihrer Schweizer Partnerorganisationen im Gazastreifen ermöglichen.

Hilfe der Glückskette

Seit Oktober letzten Jahres hat die Glückskette dank der Solidarität der Schweizer Bevölkerung über 2,5 Millionen Franken gesammelt. Diese Spenden haben es den Schweizer Partnerorganisationen der Stiftung – namentlich HEKS, Fondation Terre des hommes und Frieda – ermöglicht, lebenswichtige Hilfe für die Zivilbevölkerung in Gaza zu leisten.

Diese Projekte umfassen die Verteilung von Nahrungsmitteln, Hygienepaketen, warmer Kleidung und punktueller finanzieller Unterstützung, damit die Familien ihre dringendsten Bedürfnisse decken können. Ausserdem leisten sie psychosoziale Unterstützung für Menschen, die durch den Krieg traumatisiert sind.

Die Schweizer Partnerorganisationen der Glückskette sind vor allem im Süden des Gazastreifens tätig, wohin ein Grossteil der Bevölkerung geflohen ist und dort in Notunterkünften lebt. Einige von ihnen sind aber auch im Norden aktiv, um die dort verbliebene Bevölkerung zu unterstützen.

Das Ausmass der Not ist dramatisch und die Glückskette ist auf weitere Spenden angewiesen, um die vom Konflikt betroffenen Menschen weiterhin unterstützen zu können. Derzeit besteht der grösste humanitäre Bedarf im Gazastreifen, doch eine Eskalation des Konflikts in der Region ist nicht auszuschliessen. Die Schweizer Partnerorganisationen der Glückskette sind bereit, bei Bedarf auch in anderen Ländern Hilfe zu leisten.

Katastrophale humanitäre Lage

Die Menschen im Gazastreifen erleben derzeit die schlimmste humanitäre Krise in ihrer jüngeren Geschichte. Die Zahl der Kriegsopfer – vor allem Frauen und Kinder – geht bereits in die Zehntausende und die Menschen leben in einem permanenten Stresszustand ohne sichere Zufluchtsorte.

„Trotz des äusserst prekären humanitären Zugangs ist es unseren Schweizer Partnerorganisationen gelungen, die lebenswichtige humanitäre Hilfe aufrechtzuerhalten. Wir appellieren an die Solidarität der Schweizer Bevölkerung, damit wir unsere humanitäre Hilfe weiterführen und im Fall eines Waffenstillstands ausbauen können“, sagt Miren Bengoa, Direktorin der Glückskette.

Spenden an die Glückskette können über die Webseite www.glueckskette.ch oder an jedem Postschalter mit dem Vermerk “Humanitäre Krise im Nahen Osten” getätigt werden.

Pressemitteilung

Für weitere Informationen

Bitte wenden Sie sich an unseren Berater, der Ihnen gerne weiterhilft.
Fabian Emmenegger

FabianEmmenegger

Kommunikationsverantwortlicher

Andere Pressemitteilungen

Medienmitteilung

Glückskette empfiehlt ein Nein zur SRG-Initiative vom 8. März

11.02.2026

Die Glückskette empfiehlt ein Nein zur Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)». Die Vorlage betrifft die Finanzierung des Service Public der SRG und hätte bei Annahme direkte Auswirkungen auf die Fähigkeit, in Krisen landesweit Solidarität zu mobilisieren.

Medienmitteilung

Erdbeben in der Türkei und Syrien: Drei Jahre nach der Katastrophe hat die Glückskette die gesammelten 32 Millionen Franken eingesetzt

06.02.2026

Am 6. Februar 2023 erschütterten schwere Erdbeben den Süden der Türkei und den Norden Syriens und forderten über 60’000 Todesopfer. Mit der Unterstützung der SRG und dank der Solidarität der Schweizer Bevölkerung hat die Glückskette über 32 Millionen Franken gesammelt und damit Millionen von Menschen helfen können. Drei Jahre später sind die gesammelten Spendengelder fast vollständig eingesetzt: Insgesamt wurden 45 humanitäre Projekte finanziert, die von akuter Nothilfe bis hin zu langfristigem Wiederaufbau reichten.

Medienmitteilung

Erdbeben, Konflikte, Katastrophe in der Schweiz: Die Glückskette sammelte 2025 über 52 Millionen Franken

02.02.2026

Verheerende Erdbeben in Südostasien, der Bergsturz von Blatten, die humanitäre Krise in Gaza, Krieg im Sudan: 2025 war die Glückskette vielfach gefordert. Dank der Solidarität der Bevölkerung konnten 52,6 Millionen Franken an Spenden gesammelt und 3,1 Millionen Menschen in der Schweiz und weltweit unterstützt werden.

Jetzt Spenden