Not im Sudan
Im Sudan herrscht eine der schlimmsten humanitären Krisen weltweit. Über 33 Millionen vom Krieg betroffene Menschen brauchen dringend Ihre Hilfe.
Spenden

Die Zivilbevölkerung, besonders Frauen und Kinder, zahlt den höchsten Preis: Sie erleben ständige Gewalt, wiederholte Vertreibungen und haben keinen Zugang zu Nahrung, medizinischer Versorgung oder Bildung. Millionen Menschen mussten vor der Gewalt fliehen und haben alles verloren. Sie sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen, die wegen fehlender Finanzierung stetig abnimmt.

Ihre Spende macht dringend benötigte Hilfe möglich
Angesichts der dramatischen Lage hilft jeder Beitrag unseren Partnerorganisationen, Menschen im Sudan, Südsudan und Tschad zu unterstützen, wo Millionen Zuflucht gefunden haben. Sie verteilen Nahrungsmittel, Trinkwasser, Medikamente, sichere Unterkünfte und Güter des täglichen Bedarfs. Zudem schützen sie die am stärksten gefährdeten Menschen und helfen Familien dabei, wieder selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen zu können. Ihre Unterstützung ist entscheidend, um diese lebensrettende Hilfe aufrechtzuerhalten und auszubauen.
So hilft die Glückskette
Die von uns unterstützten Projekte haben drei Schwerpunkte:
- Überleben: Nahrungsmittel, Trinkwasser, medizinische Versorgung, Ernährung, Unterkünfte, Güter des täglichen Bedarfs und finanzielle Hilfe
- Schutz: Unterstützung für Gewaltopfer, Prävention von sexueller Gewalt, psychosoziale Betreuung, Familienzusammenführung, Hygieneartikel und sichere Räume
- Eigenständigkeit: Unterstützung beim Aufbau eigener Lebensgrundlagen in Landwirtschaft, Viehzucht oder Fischerei sowie Hilfe für die Gemeinden, welche die Geflüchteten aufnehmen

Hilfe gegen Mangelernährung

Medizinische Versorgung

Zugang zu Trinkwasser

Zugang zu Bildung

Hilfe gegen Mangelernährung
Im Sudan leistet Medair Ernährungshilfe für die Menschen in West-Darfur, einer vom Krieg extrem hart getroffenen Region. Die Kliniken der Organisation behandeln schwere akute Mangelernährung, an der im Jahr 2026 im Sudan über 825'000 Kinder unter fünf Jahren leiden.
© Medair/Stefan Kewitz

Medizinische Versorgung
Im Tschad bietet Ärzte ohne Grenzen medizinische Hilfe für die Geflüchteten im Lager Aboutengue. Im Tschad haben inzwischen rund 1,4 Millionen Menschen Zuflucht gefunden, die vor dem Krieg im Sudan geflohen sind. Das belastet die ohnehin schon knappen Ressourcen und die schwache Infrastruktur enorm.
© Médecins Sans Frontières/Flurina Rothenberger
Not im Sudan
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Erfahren Sie die neuesten Nachrichten über die Kampagne. Verfolgen Sie unsere Aktionen, unsere Projekte und die konkreten Auswirkungen Ihrer Unterstützung weltweit.
Alle Nachrichten
Drei Jahre Krieg im Sudan: Herausforderungen & Hilfe
15.04.2026Nach drei Jahren Krieg bleibt die Situation im Sudan dramatisch und von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbeachtet. Es handelt sich heute um die grösste humanitäre Krise der Welt. Um die betroffene Bevölkerung weiterhin zu unterstützen, ruft die Glückskette zur Solidarität und zu Spenden auf.

Sudan: Unsere Hilfe in einer der schlimmsten humanitären Krisen weltweit
14.11.2025Dank Ihrer Spenden konnten bereits fast 500’000 Menschen erreicht werden
Seit über zwei Jahren tobt im Sudan ein brutaler Krieg, der Millionen Menschen zur Flucht zwingt. Gemeinsam mit unseren Schweizer Partnerorganisationen leisten wir inmitten dieser grössten humanitären Krise der Welt lebensrettende Hilfe – im Sudan selbst sowie in den Nachbarländern Tschad und Südsudan.

Gewalt in El Fasher – humanitäre Lage im Sudan spitzt sich dramatisch zu
31.10.2025Die jüngsten Kämpfe im Sudan verschärfen die ohnehin katastrophale Situation zusehends. Die Glückskette unterstützt über ihre Schweizer Partnerorganisationen Menschen im Sudan und in den Nachbarländern mit medizinischer Versorgung, Nahrung, Wasser und Schutz.
Fragen & Antworten zur Sammlung
Nach über drei Jahren Krieg ist die Not nach wie vor riesig. Millionen von Menschen mussten ihr Zuhause verlassen, der Hunger erreicht ein kritisches Ausmass und der Zugang zu medizinischer Versorgung, Trinkwasser und sicheren Orten ist stark eingeschränkt. Gleichzeitig nehmen die Gelder für die humanitäre Hilfe ab und bestimmte Massnahmen müssen wegen fehlender Finanzierung bereits gekürzt werden.
Die Krise endet nicht an den Grenzen des Sudans. Millionen von Menschen sind vor der Gewalt in die Nachbarländer geflohen, vor allem in den Tschad und den Südsudan. Dort herrscht selbst grosse Not und die lokalen Gemeinden, welche die Geflüchteten aufnehmen, verfügen oft nur über sehr begrenzte Mittel. Die Glückskette fördert deshalb die Hilfe dort, wo die Auswirkungen der Krise am schlimmsten sind.
Die Glückskette engagiert sich seit Kriegsbeginn 2023 und hat bereits einen ersten Spendenaufruf für die betroffene Bevölkerung durchgeführt. Gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen finanziert sie seither Projekte im Sudan, im Tschad und im Südsudan.
Doch nach über drei Jahren Krieg bleibt die Krise weitgehend unbeachtet, während die Not riesig ist und die Gelder schwinden. Weil die finanziellen Mittel fehlen, müssen bestimmte Hilfsprogramme bereits gekürzt werden. Dieser neue Aufruf zielt darauf ab, die Krise wieder in den Fokus zu rücken und die nötigen Spenden zu sammeln. Nur so können wir die Hilfe fortsetzen und ausbauen, von der das Überleben von Millionen Menschen abhängt.
Mit den Spenden finanzieren wir vor allem Nahrungsmittel, Trinkwasser, medizinische Versorgung, Unterkünfte und Güter des täglichen Bedarfs. Sie ermöglichen es zudem, besonders gefährdete Menschen zu schützen und zu begleiten, insbesondere Kinder, Frauen, Vertriebene und Gewaltopfer. Ausserdem helfen die Gelder den Familien dabei, sich schrittweise wieder eine Lebensgrundlage aufzubauen.
Die Glückskette führt die Projekte vor Ort nicht selbst durch. Wir finanzieren Schweizer Partnerhilfswerke, die im Sudan, im Tschad und im Südsudan präsent sind und über die nötige Erfahrung sowie die Teams für den Einsatz verfügen. Die Projekte werden nach den dringendsten Bedürfnissen ausgewählt und danach, wie gut sie der betroffenen Bevölkerung konkret helfen können.
Jedes Projekt wird vor der Genehmigung geprüft und danach laufend begleitet. Die Partnerorganisationen müssen Rechenschaft darüber ablegen, wie sie die Gelder einsetzen und welche Ergebnisse sie erzielen. So stellt die Glückskette sicher, dass die Spenden zielgerichtet und entsprechend den Bedürfnissen vor Ort eingesetzt werden.









