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02.03.2022

Ukraine: Nationaler Solidaritätstag am 9. März

Wir organisieren in Zusammenarbeit mit der SRG am Mittwoch, 9. März 2022 einen nationalen Solidaritätstag zugunsten der ukrainischen Bevölkerung. Mit diesem Anlass reagieren wir auf das Ausmass der sich abzeichnenden humanitären Krise und die überwältigende Welle der Solidarität in der Schweiz.

Jetzt Spenden

Am 9. März appellieren wir an Ihre Solidarität

Seit mehreren Tagen leidet die Ukraine unter wiederholten Angriffen der russischen Armee. Hunderttausende Flüchtlinge – vor allem Kinder, Frauen und ältere Menschen – sind aus ihrem Land geflohen und suchen Sicherheit in den Nachbarländern Polen, Moldawien, der Slowakei, Rumänien und Ungarn.

Angesichts der dramatischen Krise, die sich von Tag zu Tag verschärft, organisieren wir in Zusammenarbeit mit der SRG am 9. März 2022 einen nationalen Solidaritätstag für die ukrainische Bevölkerung. In Partnerschaft mit der SRG rufen wir am nationalen Solidaritätstag vom 9. März über die TV- und Radiokanäle sowie Online von 07:00 bis 23:00 Uhr zu Spenden auf. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten und Freiwillige nehmen Spendenversprechen per Telefon entgegen.

Hunderttausende schon geflohen – Millionen könnten folgen

Niemand bleibt von dem Krieg, der derzeit in der Ukraine tobt, unberührt. Die von Russland eingeleitete Militäroffensive hat sich in den letzten Tagen nur noch verschärft und Hunderttausende Menschen fliehen aus dem Land nach Polen, Moldawien, in die Slowakei, nach Rumänien und Ungarn. Das UNHCR rechnet damit, dass angesichts der sich verschlechternden Lage Millionen Menschen zusätzlich fliehen könnten.

Die Glückskette steht in ständigem Austausch mit ihren Schweizer Partnerorganisationen vor Ort, die eine bedarfsgerechte Hilfe organisieren. Dank Ihrer Spenden ist es möglich, gezielte und qualitativ hochwertige humanitäre Hilfe zur Unterstützung der Ukrainerinnen und Ukrainer zu leisten.

«Wir sind unglaublich berührt von der Solidarität der Schweizerinnen und Schweizer mit der ukrainischen Bevölkerung in den letzten Tagen. Dieser Krieg geht uns allen sehr nahe und wir möchten dieser Hilfsbereitschaft Ausdruck verleihen und die wichtige humanitäre Hilfe unterstützen.»
Miren Bengoa, Direktorin der Glückskette.

Wichtige humanitäre Hilfe

In einer ersten Phase wird sich unsere Hilfe auf die Aufnahme der Flüchtlinge in den Nachbarländern konzentrieren. Viele Menschen flohen nur mit dem Nötigsten und befinden sich in Notunterkünften, Bahnhöfen, öffentlichen Gebäuden oder – wenn sie Glück haben – bei Bekannten. Am dringendsten benötigen diese Menschen Nahrungsmittel, Unterkünfte, Hygieneartikel und medizinische Versorgung. Wir beobachten die Entwicklung des Krieges genau, um uns auf die noch zu erwartenden humanitären Bedürfnisse einzustellen. Um professionelle und zielgerichtete humanitäre Hilfe zu gewährleisten, gehen zudem zwei unserer Projektverantwortlichen an die polnische Grenze.

Seit Beginn der Sammelaktion sind bereits über 10 Millionen Franken an Spenden bei der uns eingegangen. Diese Welle der Solidarität in der Bevölkerung wandeln wir in effektive und sinnvolle Hilfe um. Herzlichen Dank!