Seit dem 24. Februar erleidet die ukrainische Bevölkerung die Angriffe der russischen Armee und steht plötzlich vor einer ungewissen Zukunft. Um die sich abzeichnende humanitäre Krise zu bewältigen, ruft die Glückskette zur Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung auf. Spenden können ab sofort unter www.glueckskette.ch oder auf das Postkonto 10-15000-6, Vermerk «Krise in der Ukraine» getätigt werden.
Die massive Militäroffensive von Russland gegen die Ukraine nimmt auch nach vier Tagen weiter zu. Die Hauptstadt Kiew ist bedroht und wehrt sich mit aller Kraft gegen die Angreifer. Sirenenalarm, Ausgangssperren und Bombenangriffe stellten den Alltag der Zivilbevölkerung Kiews und in vielen anderen Städten auf den Kopf, so wie es zuvor schon im Donbas der Fall war. Verängstigt fliehen mehr als 100’000 Menschen – vor allem Frauen und Kinder – aus ihrem Land und suchen Schutz in den Nachbarländern, insbesondere in Polen. Dies ist erst der Anfang: Sollte der Krieg weitergehen, wird die Zahl der Todesopfer weiter steigen und Millionen Menschen könnten ausserhalb der Ukraine Zuflucht suchen.
Bedarf an humanitärer Hilfe wächst
In einer ersten Phase wird sich die Hilfe der Glückskette auf die Aufnahme der Flüchtlinge in den Nachbarländern, insbesondere in Polen, konzentrieren. Viele Menschen flohen nur mit dem Nötigsten und befinden sich in Notunterkünften, Bahnhöfen, öffentlichen Gebäuden oder – wenn sie Glück haben – bei Bekannten. Am dringendsten benötigen diese Menschen Nahrungsmittel, Unterkünfte, Hygieneartikel und medizinische Versorgung. Unsere Schweizer Partnerorganisationen vor Ort, darunter Caritas, das Schweizerische Rote Kreuz, HEKS, Helvetas, Medair, Ärzte ohne Grenzen und die Stiftung Terre des hommes beurteilen die Lage und tun alles in ihrer Macht Stehende, um Hilfe zu organisieren. Abhängig von der Entwicklung des Krieges wird sich die Glückskette laufend den sich ändernden humanitären Bedürfnissen anpassen und ihre Unterstützung auf Hilfsprojekte innerhalb der Ukraine ausweiten, sofern die Sicherheitslage dies zulässt. Die gesammelten Spenden werden ausschliesslich für die humanitäre Hilfe für die von diesem Krieg betroffene Bevölkerung verwendet.
Jetzt Solidarität zeigen
«Angesichts der starken Emotionen, die der Krieg in der Ukraine hervorruft, leiten wir alle möglichen Nothilfemassnahmen ein, um auf die grosse Solidarität der Schweizer Bevölkerung, die wir durch Spenden und Botschaften erhalten, zu reagieren», so Miren Bengoa, Direktorin der Glückskette. Der Konflikt in der Ukraine dauert an und verschärft sich. Die Folgen für die Zivilbevölkerung sind dramatisch und der Bedarf an humanitärer Hilfe wächst. Schnelle Hilfe ist mehr denn je von entscheidender Bedeutung. Spenden kann man entweder Online über www.glueckskette.ch oder auf das Postkonto 10-15000-6, Vermerk «Krise in der Ukraine». Die Glückskette dankt der Schweizer Bevölkerung bereits jetzt für ihre Solidarität.
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