Die humanitäre Lage im Nahen Osten, insbesondere im Gazastreifen, verschlechtert sich von Tag zu Tag weiter. Die Bevölkerung steht am Rand einer Hungersnot und leidet unter akutem Mangel an Wasser, Nahrungsmitteln und Medikamenten. Um die betroffene Zivilbevölkerung weiterhin unterstützen zu können, ruft die Glückskette erneut zur Solidarität mit den Betroffenen auf. Seit der Lancierung der Solidaritätskampagne im vergangenen November konnte die Glückskette bereits sieben humanitäre Projekte ihrer Schweizer Partnerorganisationen im Gazastreifen ermöglichen.
Hilfe der Glückskette
Seit Oktober letzten Jahres hat die Glückskette dank der Solidarität der Schweizer Bevölkerung über 2,5 Millionen Franken gesammelt. Diese Spenden haben es den Schweizer Partnerorganisationen der Stiftung – namentlich HEKS, Fondation Terre des hommes und Frieda – ermöglicht, lebenswichtige Hilfe für die Zivilbevölkerung in Gaza zu leisten.
Diese Projekte umfassen die Verteilung von Nahrungsmitteln, Hygienepaketen, warmer Kleidung und punktueller finanzieller Unterstützung, damit die Familien ihre dringendsten Bedürfnisse decken können. Ausserdem leisten sie psychosoziale Unterstützung für Menschen, die durch den Krieg traumatisiert sind.
Die Schweizer Partnerorganisationen der Glückskette sind vor allem im Süden des Gazastreifens tätig, wohin ein Grossteil der Bevölkerung geflohen ist und dort in Notunterkünften lebt. Einige von ihnen sind aber auch im Norden aktiv, um die dort verbliebene Bevölkerung zu unterstützen.
Das Ausmass der Not ist dramatisch und die Glückskette ist auf weitere Spenden angewiesen, um die vom Konflikt betroffenen Menschen weiterhin unterstützen zu können. Derzeit besteht der grösste humanitäre Bedarf im Gazastreifen, doch eine Eskalation des Konflikts in der Region ist nicht auszuschliessen. Die Schweizer Partnerorganisationen der Glückskette sind bereit, bei Bedarf auch in anderen Ländern Hilfe zu leisten.
Katastrophale humanitäre Lage
Die Menschen im Gazastreifen erleben derzeit die schlimmste humanitäre Krise in ihrer jüngeren Geschichte. Die Zahl der Kriegsopfer – vor allem Frauen und Kinder – geht bereits in die Zehntausende und die Menschen leben in einem permanenten Stresszustand ohne sichere Zufluchtsorte.
„Trotz des äusserst prekären humanitären Zugangs ist es unseren Schweizer Partnerorganisationen gelungen, die lebenswichtige humanitäre Hilfe aufrechtzuerhalten. Wir appellieren an die Solidarität der Schweizer Bevölkerung, damit wir unsere humanitäre Hilfe weiterführen und im Fall eines Waffenstillstands ausbauen können“, sagt Miren Bengoa, Direktorin der Glückskette.
Spenden an die Glückskette können über die Webseite www.glueckskette.ch oder an jedem Postschalter mit dem Vermerk “Humanitäre Krise im Nahen Osten” getätigt werden.
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