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Medienmitteilung

Erdbeben, Konflikte, Katastrophen in der Schweiz: Die Glückskette sammelte 2025 über 52 Millionen Franken

02.02.2026

Verheerende Erdbeben in Südostasien, der Bergsturz von Blatten, die humanitäre Krise in Gaza, Krieg im Sudan: 2025 war die Glückskette vielfach gefordert. Dank der Solidarität der Bevölkerung konnten 52,6 Millionen Franken an Spenden gesammelt und 3,1 Millionen Menschen in der Schweiz und weltweit unterstützt werden.

[Translate to Deutsch:]

Auch 2025 hat die Glückskette ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, bei Katastrophen in der Schweiz wie auch international rasch und wirkungsvoll zu handeln. Bereits wenige Stunden nach dem Erdbeben in Südostasien oder nach dem Bergsturz in Blatten rief die Stiftung zur Solidarität auf, um den betroffenen Menschen zu helfen. 

 

Dank der Solidarität der Bevölkerung in der Schweiz sammelte die Stiftung 23,1 Millionen Franken für die Einwohner:innen von Blatten, 7,7 Millionen Franken für die Opfer des Erdbebens in Myanmar, 6 Millionen Franken für die Zivilbevölkerung in Gaza, 2,1 Millionen Franken für die humanitäre Krise im Sudan sowie 5,7 Millionen für Kinder in Krisen in der Schweiz und Weltweit. 

 

Im Jahr 2025 leistete die Glückskette Hilfe für 3,1 Millionen Menschen. Diese umfasste den Zugang zu Nahrungsmitteln, Trinkwasser, medizinischer Versorgung, sicheren Unterkünften sowie psychosozialer Unterstützung. 

 

Blatten: Hilfe nach dem Bergsturz 

Der Bergsturz in Blatten im Wallis hat die Schweiz tief erschüttert. Angesichts dieser Katastrophe handelte die Glückskette umgehend, um den Betroffenen zu helfen. Bereits wenige Tage nach dem Ereignis konnte jeder Einwohnerin und jedem Einwohner unkompliziert eine pauschale Nothilfe ausbezahlt werden, um die dringendsten Bedürfnisse zu decken. 

Anschliessend ermöglichte eine Übergangshilfe die Unterstützung der Betroffenen bei langfristigen, durch die Katastrophe verursachten Kosten: höhere Mietkosten durch den Umzug in Ersatzunterkünfte, Einkommenseinbussen, Ersatz von Gütern des täglichen Bedarfs sowie Sachschäden, die nicht durch Versicherungen gedeckt sind. Zudem unterstütze die Glückskette lokale Vereine und kleine Unternehmen. Die Hilfe wird auch 2026 fortgesetzt, um die Bevölkerung dabei zu unterstützen, die Folgen dieser Katastrophe zu bewältigen. 

 

Solidarität angesichts grosser humanitärer Krisen 

Das Jahr 2025 war geprägt von einer Abfolge schwerer humanitärer Krisen: 

 

In Südostasien hinterliess ein starkes Erdbeben Ende März in Myanmar tausende Familien von einem Tag auf den anderen ohne Obdach. Die Glückskette lancierte wenige Stunden nach der Katastrophe einen Spendenaufruf und konnte so lebenswichtige Nothilfe finanzieren: medizinische Versorgung, temporäre Unterkünfte, direkte finanzielle Hilfe und psychosoziale Unterstützung. Anschliessend begleitete sie die betroffenen Bevölkerungen beim Wiederaufbau. 

 

Für die Zivilbevölkerung in Gaza organisierte die Glückskette nach der Unterzeichnung eines Waffenstillstands zwischen der Hamas und Israel einen nationalen Solidaritätstag, um die humanitäre Hilfe zu verstärken. Dank ihres neutralen und unparteiischen Engagements konnte die Glückskette die Schweiz breit mobilisieren. An einem einzigen Tag wurden 4,5 Millionen Franken gesammelt, bis Ende Jahr stieg der Betrag noch auf über 6 Millionen Franken. Diese Mittel tragen dazu bei, den Zugang zu Nahrungsmitteln, Trinkwasser und lebenswichtiger medizinischer Versorgung zu sichern. 

 

Die humanitäre Krise im Sudan hat sich 2025 weiter verschärft. In Zusammenarbeit mit ihren Schweizer Partnerorganisationen unterstützt die Glückskette lebenswichtige Projekte im Sudan, im Tschad und im Südsudan in den Bereichen Ernährung, Gesundheit, Zugang zu Trinkwasser, direkte finanzielle Hilfe, Kinderschutz und Bildung. Dank der Solidarität der Schweizer Bevölkerung konnten in einer der schwersten humanitären Krisen weltweit, die kaum im öffentlichen Fokus steht, bereits rund 350’000 Menschen unterstützt werden. 

 

In der Ukraine, wo der Konflikt andauert und die humanitäre Lage weiterhin dramatisch ist, engagierte sich die Glückskette auch 2025 weiter. Insgesamt setzte sie 22 Millionen Franken ein, um die Zivilbevölkerung in besonders stark von Gewalt betroffenen Regionen, insbesondere im Osten des Landes, zu unterstützen. 

 

Erneutes Engagement für Kinder – Gib es Härz 

Im Dezember stellte die Kampagne “Gib es Härz” die Kinder erneut ins Zentrum der Solidarität in der Schweiz. Zugunsten von Kindern in Krisen in der Schweiz und weltweit wurden über fünf Millionen Franken gesammelt. Diese Mittel ermöglichen die Unterstützung von Projekten im Bereich Kinderschutz, psychosozialer Begleitung, Zugang zu Bildung sowie Unterstützung von Familien – in der Schweiz wie auch international. 

 

Der Jahresbericht mit einer detaillierten Übersicht über alle finanzierten Projekte und Spendenaktionen der Glückskette wird im Mai veröffentlicht. 

 

80 Jahre Solidarität 

Vor 80 Jahren wurde die Glückskette ins Leben gerufen – und sie setzt auch im Jahr 2026 ihre Mission mit unverändertem Engagement fort: die Solidarität der Schweizer Bevölkerung zu mobilisieren, um Menschen zu unterstützen, die in der Schweiz und weltweit von Katastrophen betroffen sind. 

 

Miren Bengoa, Direktorin der Glückskette, sagt: «Acht Jahrzehnte nach ihrer Gründung stellt sich die Stiftung weiterhin den Krisen unserer Zeit und bleibt dabei ihren Werten der Neutralität, Unparteilichkeit und Menschlichkeit treu 

Weitere Informationen

Wenn Sie Fragen haben,

zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

info@glueckskette.ch

Tel. 058 458 12 12

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Christian Engeli

ChristianEngeli

Direktor Kommunikation & Fundraising

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