Das Erdbeben vom 28. März hat in Südostasien, insbesondere in Myanmar, verheerende Schäden und eine dramatische humanitäre Situation hinterlassen. Um die Solidarität in der Schweiz zu verstärken und die Hilfe auszuweiten, lanciert die Glückskette mit der Unterstützung der SRG-Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RSI und RTR sowie verschiedener privater Medien am heutigen 8. April einen nationalen Solidaritätstag.
Die Telefonzentralen in Zürich, Genf, Lugano und Chur nehmen von 7 bis 23 Uhr Spenden entgegen und informieren über die Hilfe der Schweizer Partnerorganisationen der Glückskette. In der Deutschschweiz moderiert Dani Fohler den Tag für Radio SRF1 und empfängt in der Sammelzentrale bekannte Persönlichkeiten wie Denise Biellmann, Sven Epiney, Nik Hartmann, Röbi Koller oder Sänger Kunz. Spenden können ab 7 Uhr unter der Nummer 0800 87 07 07, online oder via Twint getätigt werden.
“Solidarität ein tief verankerter Wert in unserem Land”
Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter eröffnet den nationalen Glückskette-Solidaritätstag: “Angesichts der Tragödie in Südostasien, insbesondere in Myanmar, zeigt die Schweiz Solidarität mit den Menschen in Not. Diese Solidarität ist ein tief verankerter Wert in unserem Land ist und ermöglicht wirksame Hilfe.”
Miren Bengoa, Direktorin der Glückskette ergänzt: “Einmal mehr zeigt die Glückskette, dass sie ein Ausdruck der Solidarität der Schweizer Bevölkerung mit Menschen in Not ist. Sobald das Ausmass der Katastrophe für ersichtlich war und wir die Gewissheit hatten, dass die Hilfe über unsere Schweizer Partnerorganisationen in grossem Umfang möglich ist, apellierten wir an die Grosszügigkeit der Schweizerinnen und Schweizer und hoffen, dass wir ein weiteres Mal auf diese zählen können.”
Hilfe über Schweizer Partnerorganisationen der Glückskette
In Myanmar, das besonders stark vom Erdbeben in Südostasien betroffen ist, leisten die Schweizer Partnerorganisationen der Glückskette lebensrettende Nothilfe – trotz äusserst schwieriger Rahmenbedingungen. In der Region Sagaing, wo mehr als jedes zweite Haus zerstört wurde, verteilen sie Wasser, Nahrung, Hygieneartikel und medizinische Hilfe oder leisten Bargeldunterstützung für dringend benötigte Güter. Möglich ist dies dank ihrer langjährigen Erfahrung im Land und der engen Zusammenarbeit mit lokalen zivilgesellschaftlichen Akteuren, die auch in Krisenzeiten eine rasche und unparteiische Hilfe ermöglichen. Die Glückskette prüft die Projekteingaben ihrer Schweizer Partnerorganisationen genau und achtet darauf, dass die Hilfe jene Menschen erreicht, die nach dem verheerenden Erdbeben dringend auf Unterstützung angewiesen sind. Alle Partnerorganisationen arbeiten nach den humanitären Grundsätzen der Neutralität, Unparteilichkeit, Menschlichkeit und Unabhängigkeit.
Spenden an die Glückskette können am heutigen nationalen Solidaritätstag von 7-23 Uhr über die Gratis-Telefonnummer 0800 87 07 07, über die Webseite www.glueckskette.ch, per Twint oder an jedem Postschalter mit dem Vermerk “Erdbeben Südostasien” getätigt werden.
Pressemitteilung
Für weitere Informationen

Andere Pressemitteilungen

Bergsturz Blatten: Glückskette hat über drei Viertel der Spenden eingesetzt
28.05.2026Ein Jahr nach der Katastrophe von Blatten zieht die Glückskette eine positive Zwischenbilanz: Dank der Solidarität aus der ganzen Schweiz konnte den Betroffenen rasch, konkret und bedarfsgerecht geholfen werden.

Ebola-Epidemie in Zentralafrika: Glückskette stellt 1,2 Millionen Franken für rasche humanitäre Hilfe bereit
27.05.2026Die Ebola-Epidemie breitet sich im Osten der Demokratischen Republik Kongo und in angrenzenden Regionen weiter aus. Die Glückskette stellt deshalb umgehend 1,2 Millionen Franken aus ihrem Nothilfefonds bereit. Mit diesen Mitteln unterstützt sie rasche humanitäre Hilfe zur Eindämmung der Epidemie.

Ein Jahr nach der Katastrophe von Blatten: Solidarität wird zu konkreter Hilfe für die Bevölkerung
22.05.2026Ein Jahr nach dem Bergsturz, der das Dorf Blatten verwüstet hat, zeigt sich: Die Solidarität aus der ganzen Schweiz wurde zu konkreter Hilfe. Dank enger Zusammenarbeit zwischen Behörden und Hilfsorganisationen konnte ein Grossteil der gesammelten Mittel bereits eingesetzt werden, um den Betroffenen den Weg zurück in den Alltag zu erleichtern.

