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Medienmitteilung

Marokko: Bilanz ein Jahr nach dem Erdbeben

10.09.2024

In der Nacht auf den 9. September 2023 ereignete sich in Marokko ein verheerendes Erdbeben. Ganze Dörfer wurden verschüttet und fast 3000 Menschen verloren ihr Leben. Dank der Solidarität der...

In der Nacht auf den 9. September 2023 ereignete sich in Marokko ein verheerendes Erdbeben. Ganze Dörfer wurden verschüttet und fast 3000 Menschen verloren ihr Leben. Dank der Solidarität der Schweizer Bevölkerung sammelte die Glückskette bis heute über 3 Millionen Franken Spenden. Damit finanzierte die Stiftung fünf Projekte ihrer Schweizer Partnerorganisationen Frieda, Helvetas und Médecins du Monde und leistete dringend benötigte Nothilfe für die Betroffenen.

Am 9. September 2023 erschütterte das stärkste je in Marokko gemessene Erdbeben das Land und richtete verheerende Zerstörung an. Ganze Dörfer wurden verschüttet, fast 3000 Menschen kamen ums Leben, Tausende wurden verletzt. Viele Menschen verloren auf einen Schlag ihre ganze Lebensgrundlage.

Die Glückskette erkannte rasch das Ausmass der Katastrophe und appellierte mit einem Spendenaufruf an die Solidarität der Schweizer Bevölkerung. Dank der grosszügigen Unterstützung konnten innert Kürze über 3 Millionen Franken gesammelt und für die humanitäre Hilfe in den betroffenen Regionen eingesetzt werden.

Durchgeführte Projekte
Zusammen mit ihren Schweizer Partnerorganisationen Frieda, Helvetas und Médecins du Monde konnte die Glückskette dringend notwendige Hilfe leisten. Dazu zählte nebst dem Verteilen von lebenswichtigen Hilfsgütern wie Trinkwasser und Nahrungsmitteln auch:

  • Unterkunft: Bereitstellung von Containerunterkünften, damit 66 Familien nicht mehr in Zelten leben müssen.
  • Bildung: Unterstützung beim Aufbau einer provisorischen Schule, damit Kinder wieder in die Schule gehen können. Installation von Toiletten in zwei weiteren Schulen und Durchführen von Nachhilfeunterricht, um Schulabbrüche nach dem Erdbeben zu vermeiden.
  • Wiederaufbau: Bau von zwei Gebäuden, in denen lokale Handwerker in sicheren Wiederaufbautechniken geschult werden. Diese Handwerker werden in den kommenden Jahren im Sinne von “Build back better” die beschädigten Häuser wieder aufbauen und dabei helfen, den Wiederaufbau sicherer zu gestalten.
  • Lebensgrundlagen: Da viele Menschen durch das Erdbeben ihre Arbeit verloren haben, ermöglichten wir ihnen, gegen Bezahlung in unseren Projekten zu arbeiten. So konnten wir 18 für die Landwirtschaft wichtige Bewässerungssysteme wieder instand setzen.

Herausforderungen und Perspektiven
In den letzten Monaten stand vor allem der Wiederaufbau im Zentrum, damit betroffene Familien nicht noch einen weiteren kalten Winter in schlechten Unterkünften verbringen müssen. Zudem legt die Glückskette Wert darauf, dass die Kinder schnell wieder zur Schule gehen und unter angemessenen Bedingungen lernen können.

Constance Theisen-Womersley, Leiterin Humanitäre Hilfe der Glückskette, betont: „Bei meinem Besuch vor Ort konnte ich hautnah miterleben, wie die Solidarität aus der Schweiz das Leben von Tausenden von marokkanischen Familien, die vom Erdbeben betroffen sind, verändert hat. Dank der eingegangenen Spenden konnten wir bereits in den ersten Tagen nach der Katastrophe Trinkwasser und dringend benötigte Nahrungsmittel verteilen. Bis zum Wiederaufbau und der Rückkehr zur Normalität ist es aber noch ein weiter Weg.”

Weitere Informationen

Wenn Sie Fragen haben,

zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

info@glueckskette.ch

Tel. 058 458 12 12

Medienanfragen richten Sie bitte an unseren Mediensprecher.

Fabian Emmenegger

FabianEmmenegger

Mediensprecher

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