
Die Mittel verteilen sich wie folgt:
- Nothilfe
Direkte finanzielle Unterstützung (Cash Assistance), Verteilung von Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs. - Unterkünfte und Reparaturen
Instandsetzung beschädigter Wohnungen und Häuser, damit Familien insbesondere im Winter unter sicheren und würdigen Bedingungen leben können. - Gesundheitsversorgung und psychosoziale Unterstützung
Wiederherstellung medizinischer Einrichtungen, mobile Gesundheitsteams sowie psychosoziale Begleitung traumatisierter Menschen. - Bildung und Schutz
Reparatur von Schulen, Bereitstellung von Schulmaterial und digitaler Ausstattung für Fernunterricht sowie Unterstützung besonders gefährdeter Familien. - Weitere Massnahmen
Wasser, Hygiene und Sanitärversorgung, Minenräumung sowie Unterstützung lokaler Medien zur Sicherstellung verlässlicher Information.
Mehrere unabhängige Evaluationen sowie regelmässige Projektbesuche stellen die Qualität der Projekte und die sorgfältige Verwendung der Spendengelder sicher.

Von der Glückskette unterstützte Partnerorganisationen in der Ukraine
Folgende Organisationen wurden dank der eingegangenen Spenden unterstützt und setzen Projekte in 21 der 24 Oblaste des Landes um:
Caritas Schweiz, Schweizerisches Rotes Kreuz, HEKS, Fondation Hirondelle, Pestalozzi Stiftung, Fondation suisse de déminage (FSD), Terre des hommes, Helvetas, Legal Action Worldwide (LAW), Medair, Médecins du Monde, Ärzte ohne Grenzen (MSF), Save the Children, Solidar Suisse.
Aktuelle Lage und humanitäre Bedürfnisse
- 10,8 Millionen Menschen sind in der Ukraine auf humanitäre Hilfe angewiesen
- 3 Millionen Menschen sind innerhalb des Landes vertrieben, rund 1 Million sind in ihre Herkunftsregion zurückgekehrt
- Über 5 Millionen ukrainische Flüchtlinge haben das Land verlassen
- Bis zu 10 Millionen Menschen leiden unter stress- und traumabedingten psychischen Belastungen
- Mehr als 5 Millionen Kinder konnten ihre Schulbildung nicht regulär fortsetzen; tausende Schulen wurden beschädigt oder zerstört
- Wiederholte Angriffe auf Energieinfrastruktur verschärfen die Situation zusätzlich. Bei Wintertemperaturen von bis zu –17 °C leben tausende Familien in schlecht isolierten Unterkünften, teilweise mit nur wenigen Stunden Strom pro Tag
Pressemitteilung
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