«Jeder Rappen zählt» 2009 - 2016

Seit 2009 führen wir die Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» durch. Hier zeigen wir Ihnen, wie wir Ihre Spenden bisher eingesetzt haben.

Seit 2009 führen wir gemeinsam mit Schweizer Radio und Fernsehen SRF die Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» durch.

Wir möchten mit der Spendenaktion den humanitären Gedanken an die Schweizer Bevölkerung, insbesondere an jüngere Menschen, weitergeben. Dies gelingt uns dank der Zusammenarbeit mit Radio und Fernsehen SRF sehr gut.

Zahlreiche Kinder, Familien, Schulen und Kindergärten lancieren jeweils eigene Spendenaktionen und tragen so zum Erfolg von «Jeder Rappen zählt» bei.

News

Dank Ihrer Unterstützung können wir mit der Aktion «Jeder Rappen zählt» in Zusammenarbeit mit unseren Partnerhilfswerken vielen Menschen, die entweder von Armut betroffen sind oder sich durch Kriege und Konflikte in Gefahr befinden, die nötige Hilfe bieten.

Kinder allein auf der Flucht (2016)

Über 65 Millionen Menschen sind weltweit vor Krieg, Verfolgung und extremer Armut auf der Flucht.

Davon sind gemäss der UNO-Flüchtlingsorganisation (UNHCR) die Hälfte Kinder, von denen weltweit fast 100’000 ganz auf sich alleine gestellt sind. Sie sind ohne ihre Eltern oder einer anderen sorgeberechtigten Person unterwegs und suchen Schutz.

Ihre Zahl hat sich von 2014 auf 2015 verdreifacht. Auch in der Schweiz wurden 2015 über 2’700 unbegleitete minderjährige Asylsuchende («UMA») registriert.

Um diesen Kindern auf der Flucht, in den Ankunftsländern und in der Schweiz zu helfen, hat uns die Schweizer Bevölkerung 6'724'991 Franken gespendet.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bei Ihrer Ankunft in Augusta, Italien.

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Jugendliche in Not (2015)

Wiedereingliederungsprogramm für Jugendliche in Kolumbien, die auf der Strasse leben.

Es gibt in der Schweiz und im Ausland viele Jugendliche, die Hilfe benötigen, um im Berufsleben oder im Leben überhaupt Fuss zu fassen. Für diese Jugendlichen in Not sammelten wir 4’233’026 Franken.

Mit den Spenden haben wir bis jetzt 22 Organisationen in der ganzen Schweiz unterstützt, welche den Jugendlichen auf ihrem Weg ins Erwachsenen- und Berufsleben helfen.

Im Ausland haben wir bisher elf Projekte unserer Partnerhilfswerke finanziert. In Kolumbien und El Salvador zum Beispiel erhielten Jugendliche Weiterbildungskurse, um so einfacher einen Job zu finden und der Spirale von Armut und Gewalt zu entkommen.

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Familien auf der Flucht (2014)

Sana Al-Hawtari und ihre Kinder leben in einem Flüchtlingslager in Beirut.

2014 waren weltweit über 50 Millionen Menschen auf der Flucht. Für die Nothilfe, die diese Menschen so dringend benötigen, erhielten wir 7’021’273 Franken Spenden.

Dank dieser Spenden haben wir bisher 16 Projekte unserer Partnerhilfswerke finanziert, um den Flüchtlingen und intern Vertriebenen mit Nahrungsmitteln, Wasser, medizinischer und psychologischer Unterstützung sowie Unterkünften zu helfen.

Wir unterstützten Menschen in Flüchtlingslagern, aber auch solchen, die zum Beispiel in grosser Armut im Libanon oder Jordanien ausserhalb der Flüchtlingslager leben.

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Hilfe beim Start ins Erwachsenenleben

Kinder in Slums (2013)

Kindern, die in den Armenvierteln dieser Welt aufwachsen, fehlt es an allem: Bildung, Nahrung und Wasser. Zudem sind sie oft Opfer von Ausbeutung und Missbrauch. Für diese Kinder sammelten wir 3’234’553 Spendenfranken.

Dank dieser Spenden konnten wir bisher zehn Projekte unserer Partnerhilfswerke finanzieren. In Brasilien erhielten zum Beispiel Strassenkinder eine warme Mahlzeit, ärztliche Versorgung und einen juristischen Beistand und so die Chance, es von der Strasse wegzuschaffen.

In Benin wurden Kinder, die auf dem Markt arbeiten, besser vor Missbrauch und Ausbeutung geschützt.

Mit 368’719 Franken halfen wir ausserdem Kindern in der Schweiz, indem wir zum Beispiel die Kosten für eine Brille oder den Zahnarzt übernahmen.

Ein philippinischer Junge auf einem Abfallberg in einem Slum.

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Wasser (2012)

Kinder um einen neu gebauten Brunnen.

Rund 800 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu Trinkwasser. Täglich sterben 3000 Kinder an Durchfall, meist verursacht durch verseuchtes Trinkwasser oder schlechte hygienische Bedingungen. Mit den gesammelten 7’502’821 Franken finanzierten wir 25 Projekte in 19 verschiedenen Ländern. Mit dem Geld bauten unsere Partnerhilfswerke Brunnen, richteten sanitäre Anlagen ein und installierten Systeme zum Sammeln von Regenwasser. Zudem unterrichteten sie die Menschen in einfachen Hygieneregeln. So leiden sie weniger unter Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene verursacht werden. Merken

Mütter in Not (2011)

Eine Mutter liegt mit ihrem Neugeborenen im Arm ein einem Krankenhausbett.

In Kriegsgebieten, Entwicklungsländern, aber auch in der Schweiz – Mütter sind mit ihren Kindern oft auf sich alleine gestellt. Dank den gesammelten 7’223’153 Spendenfranken konnten wir 24 Projekte von 13 Partnerhilfswerken in 16 Ländern unterstützen.

In Gaza betreuten wir beispielsweise Frauen und Kinder psychologisch, die Opfer von Gewalt wurden. In Guinea verhalfen wir Müttern und ihren Kleinkindern zu medizinischer Versorgung. Und in Kolumbien erhielten Frauen, die wegen der Konflikte fliehen mussten, eine Ausbildung, um selbst für ihre Familien sorgen zu können.

In der Schweiz unterstützten wir zudem 1834 benachteiligte Mütter und ihre Kinder mit 1’898’605 Franken.

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Kinder Opfer von Kriegen (2010)

Syrische Flüchtlingskinder in einem Flüchtlingslager in Jordanien.

Kriege machen alle Menschen sehr verwundbar, aber Kinder sind dadurch besonders gefährdet: Sie verlieren ihr Zuhause, werden als Kindersoldaten eingesetzt oder Opfer von Landminen.

Dank 11’524’444 Spendenfranken konnten wir 42 Projekte unserer Partnerhilfswerke in 18 Ländern finanzieren.

Im kriegsbetroffenen Norden Afghanistans beispielsweise erhielten Kinder die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen.

Im Kongo wiederum versorgten wir Kinder mit Behinderungen durch mobile Kliniken und schulten ehemalige Kindersoldaten in der Ziegenaufzucht.

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Kampf gegen Malaria (2009)

Alle 30 Sekunden stirbt auf der Welt ein Kind an Malaria. Mit jährlich über einer Million Todesopfern zählt Malaria zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt – übertragen durch die Anopheles-Mücke.

Dank den 9’348’113 Spendenfranken konnten wir 32 Projekte unserer Partnerhilfswerke in 18 Ländern finanzieren.

Unter anderem verteilten unsere Partnerhilfswerke in Malawi Moskitonetze, behandelten in der Demokratischen Republik Kongo an Malaria erkrankte Schwangere und unterstützten in Kenia die biologische Bekämpfung der Malariamücken.

Eine Verkäuferin in einer Apotheke erklärt die Medikamente gegen Malaria.

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